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Die Preisträgerinnen des IFFF Dortmund+Köln 2021

Gerade ging mit der Online-Preisverleihung die bislang ungewöhnlichste Ausgabe in unserer fast 40jährigen Festivalgeschichte zu Ende. Jasmila Žbanić‘ Film Quo vadis, Aida?, der das Massaker von Srebrenica verarbeitet, überzeugte die internationale Jury und wurde von Jurymitglied Monika Treut in einem Videocall mit dem Hauptpreis des Festivals im Internationalen Spielfilmwettbewerb ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert und wird zwischen der Regisseurin (5.000 €) und dem deutschen Verleih (10.000 €) geteilt, um die Distribution von Regiearbeiten von Frauen in Deutschland zu fördern. Der farbfilm verleih wird den Film am 5. August in Deutschland in die Kinos bringen.

>>Die Preisverleihung zum Nachschauen

Die internationale Jury war mit der Programmleiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Barcelona Marga Almirall Rotés, der Regisseurin Monika Treut und der Drehbuchautorin und Produzentin Elma Tataragić besetzt.

Seit 2020 vergibt das Festival außerdem den ECFA Short Film Award für den besten Kurzfilm für Kinder. Der undotierte ECFA Short Film Award wird von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Mitgliedern der European Children’s Film Association, an einen europäischen Kurzfilm für Kinder vergeben.

Die diesjährige ECFA-Jury – bestehend aus der Regisseurin Frederike Migom, der Kuratorin & Filmvermittlerin Laura Schubert und Gloria Morano, Leiterin des Programms für Jugendliche des Luxembourg City Film Festival – hat sich für den weißrussisch-tschechischen Animationsfilm Blatt (Lístek) von Aliona Sasková entschieden.

Der neue Shoot 2021 KHM & IFFF Dortmund+Köln Nachwuchspreis für Künstlerinnen der KHM schließlich will aufkommende Talente entdecken, sie einem breiteren Publikum vorstellen und unterstützen. Er ist mit 1.000 € dotiert und wird von der Gleichstellung der KHM Kunsthochschule für Medien Köln gestiftet. In der Jury haben in diesem Jahr Festivalleiterin Dr. Maxa Zoller, die Bildgestalterin Conny Beißler und die Kuratorin Nicole Rebmann über die Vergabe entschieden und die Künstlerin Angelika Herta und ihren aktuellen Film Life Could Be So Beautiful ausgezeichnet.

In der Gunst des Publikums lag der brasilianische Spielfilm My Name is Baghdad von Caru Alves de Souza ganz vorne. Mit dieser Entscheidung hat zum ersten Mal ein Film aus dem Programm für Kinder und Jugendliche den Publikumspreis des IFFF Dortmund+Köln gewonnen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde am Abend von Gabriele Kroll für den Preissponsor Sparkasse Dortmund an die Preisträgerin übergeben.

Weitere Infos, eine Bilanz des 38. IFFF Dortmund+Köln 2021 sowie die Begründungen der Jurys entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung.