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Meu nome é Bagdá

My Name is Baghdad

Caru Alves de Souza

BR
2020
Spielfilm
96’
OmU
Programm für Kinder und Jugendliche

Bagdá ist eine siebzehnjährige Skateboarderin, die in Freguesia do Ó lebt, einem Arbeiterviertel in der Stadt São Paulo in Brasilien. Sie skatet mit einer Gruppe männlicher Freunde und verbringt viel Zeit mit ihrer Familie und den Freundinnen ihrer Mutter. Zusammen bilden die Frauen um sie herum ein Netzwerk von Menschen, die aus dem Rahmen fallen. Als Bagdá eine Gruppe Skateboarderinnen trifft, ändert sich ihr Leben plötzlich. Nach einem sexuellen Übergriff durch einen ihrer Bekannten geben ihr die jungen Frauen Rückendeckung und stehen gemeinsam dafür ein, dass der Skatepark zu einem Safe Place wird.

»Der Film Meu nome é Bagdá entstand aus unserem Wunsch, mit Geschichten und Alltagssituationen zu arbeiten, die von Charakteren aus einem Arbeiterviertel am Rande der Stadt São Paulo erlebt werden, auf der Suche nach der Poesie, die in prosaischen Situationen steckt. Wir wollten auch einen Film mit starken und ungewöhnlichen weiblichen Charakteren machen, die durch die Bindungen zwischen sich Selbstermächtigung erfahren und so Inseln von Liebe und Zuneigung in einer Welt erschaffen, die ihnen häufig feindlich gesonnen ist.« Caru Alves de Souza

Im Anschluss: Gespräch mit jungen Skaterinnen aus dem Ruhrgebiet. In Kooperation mit der Mädels* Skate Session der Skateboardinitiative Dortmund.

Beratung zu einzelnen Programmen sowie kostenfreie Buchung des Online-Programms für Kita-Gruppen und Schulklassen unter: schulfilm@frauenfilmfestival.eu

Regie

Caru Alves de Souza

Buch

Caru Alves de Souza, Josefina Trotta

Bildgestaltung

Camila Cornelsen

Montage

Willem Dias

Ton

René Brasil, André Bellentani

Sounddesign

Pedro Noizyman

Darsteller*innen

Grace Orsato, Karina Buhr, Marie Maymone, Helena Luz, Nick Batista, William Costa, João Paulo Bienemann, Gilda Nomacce, Paulette Pink, Emílio Serrano

Altersempfehlung

ab 14 Jahren (Freigabe ab 12 beantragt)

Produktion

Rafaella Costa, Caru Alves de Souza

Kontakt

Reel Suspects

Porträt von Caru Alves de Souza

Caru Alves de Souza

Caru Alves de Souza ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Ihr Debüt-Spielfilm De Menor feierte auf dem 61. San Sebastian International Film Festival Premiere und wurde beim Festival do Rio mit dem Preis als bester Film ausgezeichnet.
Sie führte auch Regie und schrieb das Drehbuch bei den Kurzfilmen Assunto de Família und The World of Ulim and Oilut. 2017 erhielt ihr zweiter Spielfilm als Regisseurin und Drehbuchautorin, Meu nome é Bagdá, ein Stipendium aus dem Latin America Fund des Tribeca Film Institute für Filmprojekte in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien, und 2015 ein Stipendium zur Entwicklungsförderung aus dem Ibermedia Programm. Alves de Souza führte ebenfalls Regie bei zehn Folgen der zweiten Staffel der Fernseh-Dokumentationsserie Causando na Rua für den Sender CINEBRASiL, sowie bei zwei Dokumentationen für TV Cultura, Mascarianas und Vestígios.


Filme von  Caru Alves de Souza
De Menor 2013 | Assunto de Família 2011 | The World of Ulim and Oilut 2011