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Canela

Cecilia del Valle

AR
2020
Dokumentarfilm
77’
OmU
begehrt! – filmlust queer

Mit 48 Jahren hat Canela ihr Coming-out als Transfrau. Sie meistert ihren Alltag und sucht das Gespräch zu Freund*innen und Familie. Der Film begleitet sie durch die argentinische Stadt, die das Portrait in spielfilmartige Bilder und Kulissen fasst, durch ihren Alltag und ihre Begegnungen. Es ist ein beobachtender Film, der die Protagonistin in verschiedenen Situationen begleitet und trotz der Nähe Distanz wahrt. Die Regisseurin sagt über ihre Arbeit in einer Reflektion ihres Films, dass sie in einem Buch über Skulpturen gelesen habe, dass das, was wir sehen, auf uns zurückblicke. Im Ansehen liegt eine Verantwortung. Für den Film wünscht sie sich auch, dass die Zuschauer*innen hören, was der Film zu sagen hat und dies nicht mit ihren eigenen Ideen vorwegnehmen. Auch die Protagonistin des Films spricht viel und tauscht sich mit anderen aus. In den Gesprächen, im Austausch mit einer Therapeutin, mit einer Freundin, mit den Kindern, mit ihren Studierenden gibt es immer wieder Momente, in denen sich etwas verändert. Die Dinge entstehen in der Zeit und hier auch in den Gesprächen. Es geht nicht darum, zu sagen, was wir schon zu wissen glauben, und dies damit zu festigen, es geht darum, etwas miteinander herauszufinden. Canela ist ein warmherziger Film über das Leben, Ängste, Begehren und Veränderungen, der dem Namen der Protagonistin alle Ehre macht: Zimt.


Preise für ›Canela‹

Special Mention – Asterisco, International LGBTIQ+ Film Festival 2020 Buenos Aires

Regie / Buch

Cecilia del Valle

Bildgestaltung

Lucas Pérez

Montage

Veronica Rossi

Ton

Santiago Zecca

Musik

Juani Favre

Mit

Canela Grandi

Produktion

Dos Pálpitos Cine, Cecilia del Valle

Kontakt

FilmsToFestivals

Porträt von Cecilia del Valle

Cecilia del Valle

Cecilia del Valle ist eine argentinische Fimemacherin. Sie studierte an der Universidad del Cine in Buenos Aires und arbeitet als Dozentin an der Fakultät für Literatur der Universidad National de Rosario, Argentinien, wo sie Workshops im Bereich Film und Drehbuch unterrichtet. Del Valle studierte Dramaturgie bei Mauricio Kartun und Ariel Barchilón. Sie ist Regisseurin und Produzentin des Kurzfilms Dilemas de un abandon und des kollektiven Spielfilms Cinco, der sich aus fünf Geschichten von fünf verschiedenen jungen Regisseur*innen zusammensetzt.


Filme von Cecilia del Valle
Cinco 2010 | Dilemas de un abandon 2008