Spielplan

begehrt! – filmlust queer: Kurzfilmprogramm

Film / Gewalt / Erinnerung

Film hält fest und bewahrt über die Zeit hinaus den vergangenen Moment. Was aber genau kann das Medium festhalten, und was entgeht den technischen Bedingungen der Aufzeichnung, die verspricht zu bewahren? Traumata basieren auf Erfahrungen, die so schmerzhaft sind, dass sie zwar im Körper eingeschrieben bleiben, aber nicht bewusst erinnert, sondern ins Unbewusste verschoben werden. Wie verhält sich dies zum Medium Film? Die Arbeiten, die im Kurzfilmprogramm gezeigt werden, reflektieren die Möglichkeiten und Bedingungen von Film, vergangene Gewalt zu thematisieren. Welche Optionen der Sichtbarmachung hat Film, was bleibt in der Sichtbarkeit verborgen? Es sind drei persönliche Filme, die in diesem Programm kinematografisch Verbindungen von Trauma und Film(-geschichte) durcharbeiten.

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A Letter to My Mother

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