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Las mil y una

One in a Thousand

Clarisa Navas

AR / DE
2020
Spielfilm
120’
OmU
Internationaler Spielfilmwettbewerb

Iris ist 17 Jahre alt. Sie ist von der Schule geflogen und verbringt ihre Tage in den Straßen des Sozialwohnungsprojekts »Las Mil«. Auch ihre beiden Cousins leben dort. In Chats und Datingapps erproben sie Freundschaft und Sexualität und schreiben an gegen eine heteronormative Gesellschaft. In den Hinterhöfen schafft sich diese junge queere Community ihre eigenen Räume und die Nächte gehören ihnen. Iris ist eigentlich zu schüchtern für diese Szenerie, aber sie hat keine Ahnung, wohin es mit ihr geht. Wenn sie nicht mit Dario und Ale abhängt, dribbelt sie mit dem Basketball durch die Siedlung. Dann taucht Renata auf, wenig älter als Iris, aber von urbaner Coolness. Im Viertel eilt ihr ein Ruf voraus, Gerüchte über HIV machen die Runde. Zwischen den beiden beginnt ein prickelnder Flirt, scheu und von großem Interesse für die andere – das alles in einer von Lebendigkeit und latenter Gewalt geprägten Umgebung. Erwachsene spielen darin maximal eine Nebenrolle.

Lässig, fast schwebend erzählt Clarisa Navas diese Geschichte vom Erwachsenwerden zwischen Coming-out und Cybermobbing, in der die Architektur wie eine weitere Protagonistin behandelt wird. In langen Plansequenzen erforscht der Film die jungen Stimmen und Körper. Mit dokumentarisch anmutenden Bildern inszeniert Navas fast prototypisch das Aufwachsen in Corrientes, dem armen Norden Argentiniens.

Regie / Buch

Clarisa Navas

Bildgestaltung

Armin Marchesini Weihmüller

Montage

Florencia Gómez García

Sounddesign

Mercedes Gaviria Jaramillo

Musik

Claudio Juarez, Desdel Barro

Darsteller*innen

Sofía Cabrera, Ana Carolina García, Mauricio Vila, Luis Molina, Marianela Iglesia, Pilar Rebull Cubells, Amanda Victoria Cussigh, Leo Espíndola, Facundo Ledesma, Rosa Melgarejo, Martha Beatriz Barboza, Gustavo Bravo, Florencia Castillo

Produktion

Varsovia Films, Diego Dubcovsky, Lucía Chávarri

Coproduktion

Autentika Films, Paulo de Carvalho, Gudula Meinzolt

Kontakt

Autentika Films

Porträt von Clarisa Navas, Filmemacherin

Clarisa Navas

Clarisa Navas, Jahrgang 1989, ist in Corrientes aufgewachsen und machte einen B.A. in Bildender Kunst an der Nationalen Universität der Künste (UNA) in Buenos Aires. Bereits ihr erster Spielfilm Hoy Partido a las 3 lief bei Festivals in Bafici, Biarritz, Lima und Valladolid. Navas hat Serien und Dokumentationen für das argentinische Digitalfernsehen (TDA) geschrieben und Regie geführt. Sie ist Dozentin und Tutorin u.a. an der Escuela Nacional de Experimentación y Realización Cinematográfica (ENERC), das Teil des Instituto Nacional de Cine y Artes Audiovisuales ist, und der Universidad Nacional de Nordeste. Las mil y una hat 2020 das Panorama bei der 70. Berlinale eröffnet und ist ihr zweiter Spielfilm.


Filme von Clarisa Navas
Rio atrevido 2021 | Cultura escondida 2018 | Mujeres Entre Fronteras 2017 | Hoy Partido a las 3 2017