Kurzfilmprogramm: Space is Quite a Lot of Things

Ein Programm über Queerness und Raum. Es beginnt auf einer Kaffeeplantage in Kolumbien, führt über die Wasserwelt der Quallen in eine nordeuropäische Wohnung, durch ein Krankenhaus in Berlin und an den Strand der Dominikanischen Republik. Queerness und Identität werden über die jeweiligen Räume spezifisch verhandelt, die Orte selbst manchmal zu queeren Spaces. Für Momente fast fotografisch stillgestellt sind die Räume und die Umwelt in Kolumbien von Simon*e Jaikiriuma Pateau und Natalia Escobar inszeniert. Ein Mythos über den Jaguar und ein Mensch-Tier-Wesen verwebt sich mit Erzählungen einer Gruppe von Transfrauen der indigenen Emerás. Nach Bildern, die vom Grün der Pflanzen bestimmt sind, taucht der nächste Film ins Blaugrau des Meeres und zu den Quallen. Als Sinnbild queerer Tiere geben sie Möglichkeiten zur Reflexion von binären Geschlechterkategorien. Die Intimität privater Innenräume wird selbst zum Ort fluider Bewegungen: Wie Wasser reflektiert, so scheinen die Diskolampen auf die Tänzer*innen im Raum. Innenraum und Außenraum finden sich auch in Kate Blamires Film Flare wieder. Der Film beginnt in der Natur. Eine Autoimmunerkrankung des*der Regisseur*in bindet them jedoch an den Innenraum, an Krankenhauskorridore und das Bett. Mit dem Film führt das Programm zunächst in den Wald an einen Fluss und mit dem letzten Film von dort weg zum Strand. Hier kommt eine Community Schwarzer Frauen aus verschiedenen Zeiten zusammen, um gemeinsam über Affekt, Liebe, Sinnlichkeit und die Figur der Hure zu sprechen. Mit ihnen und ihrem Gespräch endet es in der Nacht am Meer.
Aribada
Simon*e Jaikiriuma Paetau, Natalia Escobar
Inmitten eines kolumbianischen Orts des Kaffeeanbaus trifft das auferstandene Monster Aribada auf die Traviesas, eine Gruppe indigener trans* Frauen der […]
Space Is Quite a Lot of Things
August Joensalo
Die Neugier über eine Welt ohne Gender führt von Quallen über das losgelöste Tanzen zu Disko-Musik im eigenen Zimmer zu […]
Flare
Kate Blamire
Ein Leben zwischen Wartezimmern in Krankenhäusern und der nur virtuellen Anwesenheit beim Dyke March: Die Behinderung durch eine chronische Erkrankung […]
Black Symposium
Katia Sepúlveda
An einem abgelegenen Strand versammeln sich Afro-karibische Frauen zu einer Gruppe und verhandeln Affektion, Sexualität, Sinnlichkeit, Liebe, Care, Joy und […]