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God Will Not Help

Hana Jušić

HR / RO / IT / GR / FR / SI
2025
Spielfilm
137’
OmeU

Wind peitscht über die dalmatinischen Berge irgendwann um die Jahrhundertwende. Eine geheimnisvolle Gestalt tritt aus der Dunkelheit. Teresa ist Fremde und zugleich Teil der Familie auf deren Suche sie ist. Sie reiste von Chile in die Heimat ihres verstorbenen Mannes Marco, um dort seine Knochen zu Grabe zu tragen. In einem Tal trifft sie auf seine Schwester, die Hirtin Milena, und gemeinsam brechen sie auf in die Berge, um Marcos Familie von dessen Tod zu berichten. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine fragile Bindung getragen von Blicken, Gesten, gemeinsamer Arbeit und einer unvoreingenommenen Nähe, aus der allmählich eine eigene Sprache wächst. Was folgt ist eine kroatische, feministische Odysee durch das vormoderne dalmatinische Hinterland, in das eine Fremde nach Hause kommt, um der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.

Die Bildgestaltung von Jana Plećaš ist eine Wucht; die Berge sind die eigentlichen Protagonisten. Sie wirken wie eine psychische Macht: Wind, Stein und Dunkelheit prägen Körper und Seelen derer, die in ihrer Weite bestehen müssen. Ein bewusst anachronistischer Elektro-Score lösen das Geschehen aus seiner Zeit und erzeugt eine moderne, verstörende Spannung. Mit strenger Form und beharrlicher Ruhe erzählt Hana Jušić von weiblicher Solidarität, die zeitlos ist.

Regie / Buch

Hana Jušić

Bildgestaltung

Jana Plećaš

Montage

Jan Klemsche

Ton

Nikos Exarhos

Sounddesign

Marius Leftărache

Musik

Stavros Evangelou, Iris Asimakopoulou, Vasilis Chontos

Darsteller*innen

Manuela Martelli, Ana Marija Veselčić, Filip Đurić, Mauro Ercegović Gracin, Nikša Butijer

Produktion

Ankica Jurić Tilić – Kinorama

Coproduktion

Micro Film, Nightswim, Horsefly Films, Maneki Films, Perfo Production, ERT

Kontakt

New Europe Films Sales

Portrait von Hana Jušić

Hana Jušić

Hana Jušić, geboren 1983 in Šibenik, Kroatien, ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Nach mehreren Kurzfilmen gewann ihr Spielfilmdebüt Quit Staring at My Plate (2016) über dreißig Auszeichnungen, darunter FEDEORA für den besten europäischen Film bei den Venice Days und Beste Regie in Tokio. Jušić kombiniert psychologische Tiefe mit einer dichten visuellen Sprache. Ihre TV Serie The Last Socialist Artefact (2021) gewann Best Series beim Series Mania und wurde auf ARTE und Filmin ausgestrahlt. Ihr zweiter Spielfilm God Will Not Help (2025) feierte in Locarno Weltpremiere und brachte dort Pardo-Preise für Best Performance ein, was Jušićs Ruf als präzise, genreübergreifende Erzählerin festigte.


Filme von Hana Jušić
Quit Staring at My Plate 2016 | Short Circuits 2013 | Terrarium 2012 | Gnats, Ticks and Bee 2012 | The Chill 2011

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