In die Sonne schauen
Mascha Schilinski
In die Sonne schauen erzählt generationsübergreifend über das Leben von vier Frauen auf einem alten Hof in der Altmark. Der Film trägt uns durch das 20. Jahrhundert und die Geschichten von Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind.
Alma versucht das Geheimnis ihrer früh verstorbenen Schwester zu lüften, Erika entdeckt ihre eigene Erotik inmitten des 2. Weltkrieges, Angelika – mittlerweile liegt die Ortschaft in der DDR – versucht den Ausbruch aus der Enge der Familie. Das Mädchen Nelly kommt mit ihren Eltern in den 2020ern aus Berlin auf den renovierungsbedürftigen Hof und wird von heftigen Träumen und einer unbewussten Last heimgesucht. So verschwimmen Gegenwart und Zukunft in diesem Meisterwerk der verschachtelten Erzählung über transgenerationelle Verbindungen.
Preise für »In die Sonne schauen«
Deutscher Filmpreis — Beste Kamera, Beste Tongestaltung, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild und bestes Maskenbild
Filmfestspiele von Cannes — Preis der Jury
Preis der deutschen Filmkritik — Bester Spielfilm
Filmfestival Stockholm — Beste Regie