Greetings from Africa
Cheryl Dunye
Dieser frühe Kurzfilm von Cheryl Dunye ist eine der ersten »Dunyementaries«, einem von ihr selbst geprägten Stil, den Dunye als »eine Mischung aus Film, Video, Freund*innen und ganz viel Herz« beschreibt. Der Film, in dem Cheryl sich selbst spielt, erkundet auf humorvolle Weise die lesbische Dating-Szene der 1990er-Jahre und beschäftigt sich damit, wie Fetischisierung und Rassismus in queeren Gemeinschaften aussehen.
Cheryl Dunye
Cheryl Dunye (geb. 1966) ist eine liberianisch-amerikanische Filmemacherin, Videokünstlerin und Performerin. Sie trat Anfang der 1990er-Jahre als Teil der Queer New Wave in Erscheinung. Ihre oft intimen Arbeiten analysieren die Zusammenhänge zwischen Ethnie, Geschlecht und Klasse im Leben Schwarzer Lesben. Humor, die Verschmelzung von Fiktion und Realität, die Darstellung queerer Gemeinschaften und die Einbeziehung der Regisseurin selbst als Protagonistin sind grundlegende Elemente ihres Schaffens.
Filme von Cheryl Dunye
Mommy Is Coming 2012 | The Owls 2010 | My Baby’s Daddy 2004 | Stranger Inside 2001 | The Watermelon Woman 1996 | Vanilla Sex 1992 | She don’t fade 1991 | Janine 1990