17 Girls

17 Filles

17 Girls

Delphine und Muriel Coulin

FR
2011
Spielfilm
90’
2012

»Wir wären nicht wie unsere Eltern.«
»Niemals.«
»16 Jahre Altersunterschied sind ideal.«
»Es gäbe keinen Generationenkonflikt.«
»Sie wären Brüder und Schwestern.«
»Wir wären eine große Familie.«
Dialog aus 17 Filles

Camille, Julia, Florence und ihre Freundinnen besuchen das Gymnasium in Lorient, einer etwas trostlosen Stadt in der Bretagne. Ihr Umfeld empfinden sie als engstirnig, von den Eltern und der Schule erwarten sie nichts. Im Gegenteil: Sie sind enttäuscht und fühlen sich hin- und hergeschoben, weil niemand sich für ihre Erziehung verantwortlich fühlt. Sie selbst wollen das anders machen und fassen deshalb einen ungewöhnlichen Entschluss: Entgegen allen Widrigkeiten und dem Unverständnis von Eltern und Lehrern und den jungen Vätern zum Trotz werden 17 von ihnen gleichzeitig schwanger.

Regie / Buch

Delphine Coulin, Muriel Coulin

Bildgestaltung

Jean-Louis Vialard

Montage

Guy Lecorne

Ton

Julien Bourdou

Darsteller*innen

Louise Grinberg, Juliette Darche, Roxane Duran

Produktion

Archipel 35 in Koproduktion mit ARTE France Cinéma, Canal +, Ciné + und ARTE France

Kontakt

Arsenal Film

Portrait von Delphine und Muriel Coulin

Delphine und Muriel Coulin

Muriel Coulin arbeitete in den 1990er Jahren als Kamerafrau und Kameraassistentin. Ihre Schwester Delphine Coulin ist Schriftstellerin. Ihre Zusammenarbeit als Regieduo begann 1997 mit dem Kurzfilm Il faut imaginer Sisyphe heureux. Ihr Spielfilmdebüt 17 Mädchen (17 filles) über eine Gruppe minderjähriger Mädchen, die beschließen, schwanger zu werden, lief bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, ebenso wie Voir du pays, für den die Schwestern den Preis für das beste Drehbuch in der Sektion »Un Certain Regard« erhielten.


Filme von Delphine und Muriel Coulin
17 filles (17 Girls)
2011 | Seydou 2009 | Germain 2002 | Roue libre 2002 | Souffle 2000 | Il faut imaginer Sisyphe heureux (Sisyphus) 1997