4. November: »God will not help« bei »ifs-Begegnung« Gender & Diversity mit Hauptdarstellerin Manuela Martelli
Wir zeigen God will not help, unseren diesjährigen Gewinnerfilm des Internationalen Spielfilmwettbewerbs.
Das neue Regie-Ausnahmetalent aus Kroatien Hana Jušić (Quit Staring at My Plate 2016; The Last Socialist Artefact 2021) setzt mit diesem außergewöhnlichen historischen Drama ein Zeichen gegen die wachsende national-religiöse Bewegung in der Region.
GOD WILL NOT HELP
Regie: Hana Jušić
HR/RO/IT/GR/FR/SI 2025
Spielfilm 137′
Der Film wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.
04. November | 19:00 Uhr | Fimforum NRW, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
Eintritt frei.
Gast: Hauptdarstellerin Manuela Martelli (Schauspielerin, Regisseurin)
Moderation: Dr. Maxa Zoller (Künstlerische Leitung IFFF Dortmund+Köln)
» Mit herausragender Inszenierung und einer filmischen Sprache von großer Präzision und Klarheit verbindet der Film meisterhaft die Genres des historischen Dramas, des Suspense und des Psychothrillers – alles durch einen kompromisslosen weiblichen Blick.«
Aus der Jurybegründung Bester Internationaler Spielfilm 2026 (Bettina Brokemper, Athina Rachel Tsangari, Annouchka de Andrade)
Im Anschluss an das Screening werden wir mit Manuela Martelli über ihre ausgezeichnete schauspielerische Leistung sowie über ihren Wechsel hinter die Kamera reden.
Im Alter von 18 Jahren spielte Manuela Martelli die Hauptrolle im chilenischen Spielfilm B-Happy von Gonzalo Justiniano und wurde dafür beim Festival des lateinamerikanischen Films in Havanna 2004 als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Martelli wirkte in mehr als fünfzehn Koproduktionen in Chile, Argentinien, Bolivien, Italien, Deutschland und den USA mit. Der Film God will not help brachte ihr den Preis für die beste schauspielerische Leistung beim Locarno Filmfestival ein. 2026 feierte ihr Regiedebut The Meltdown bei den Cannes Filmfestspielen Premiere. Martelli wohnt in Berlin.
Für das Programm »ifs-Begegnung« Gender & Diversity haben sich ifs Internationale Filmschule Köln und Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln zusammengetan, um mit vereinten Synergien das Bewusstsein für die Arbeit von Regisseurinnen im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zu schärfen. Um die Diskussion zum Thema Gender und Diversität anzuregen, werden regelmäßig ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten gezeigt und deren Macherinnen im anschließenden Gespräch vorgestellt.
Eine Veranstaltung der ifs Internationale Filmschule Köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln im Rahmen des Filmforum NRW e.V.