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#Female Pleasure

Barbara Miller

CH / DE
2018
Dokumentarfilm
91’

Jede einzelne Frau auf dieser Welt hat ein Recht auf ihre Lust, ihre körperliche Selbstbestimmung, ihr sexuelles Begehren. Was tun, wenn das Patriarchat dieses Recht verhindert? #Female Pleasure bringt fünf internationale Persönlichkeiten zusammen, die sich aus extrem geschlossenen Gesellschaften befreit haben und nun Kraft ihres Mutes und ihrer Kreativität ein Bewusstsein für eine freie weibliche Sexualität schaffen wollen.

FSK 12

Zu den Protagonistinnen:

Deborah Feldman
Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in New York auf. Nach ihrer Flucht nach Berlin gelang ihr mit dem Buch Unorthodox der Durchbruch als international anerkannte Autorin.

Leyla Hussein
Leyla Hussein wurde als Siebenjährige von ihrer somalischen, streng muslimischen Familie genital verstümmelt. Heute gehört sie zu den wichtigsten Aktivistinnen gegen FGM.

Rokudenashiko
Die japanische Manga- und Aktionskünstlerin Rokudenashiko kämpft trotz Verhaftung und Anklage gegen die Verteuflung von weiblicher Lust.

Vithika Yadav
Die Menschrechtsaktivistin Vithika Yadav ist Expertin für Kinderschutz, gründete die Webseite Love Matters, eine Sexualaufklärungs-Webseite, die Millionen von Nutzer*innen hilft, sich gegen »Eve teasing«, der absurde Begriff für sexuelle Belästigung in Indien, zu wehren.

Doris Wagner
Die ehemalige Ordensschwester Doris Wagner scheut sich nicht, öffentlich gegen eine der stärksten Leugner sexuellen Missbrauchs vorzugehen: die katholische Kirche. In mehreren Büchern und Dokumentarfilmen klärt Wagner über die Straflosigkeit in Kirche und Gesetz auf.

 

Im Anschluss an das Screening findet ein Filmgespräch mit Editorin Isabel Meier statt, moderiert von Dr. Maxa Zoller (Künstlerische Leiterin IFFF Dortmund+Köln).

Isabel Meier wurde für die Montage von #Female Pleasure 2019 für den Schweizer Filmpreis nominiert. Sie montierte die Dokumentarfilme Blue End (2000, Regie: Kaspar Kasics), Balkan Melodie (2012, R: Stefan Schwietert) und Parcours d’Amour (2014, R: Bettina Blümner). Ihr erster Spielfilm Die Unberührbare von Oscar Roehler wurde 1999 als deutscher Beitrag für den Oscar für den besten internationalen Film ausgewählt. Sie hat an vielen internationalen Koproduktionen mitgearbeitet, darunter Samsara (2001, R: Pan Nalin), Mein Name ist Bach (2003, R: Dominique de Rivaz), The Drummer (2007, R: Kenneth Bi), Tulpan (2008, R: Sergei Dworzewoi), Satte Farben von Schwarz (2010, R: Sophie Heldman) und Love Island (2014, R: Jasmila Žbanic). Im Herbst kommt The Education of Jane Cumming von Sophie Heldmann ins Kino.

Regie

Barbara Miller

Montage

Isabel Meier