In collaboration with the Mediengründerzentrum NRW, we are presenting an evening packed with compelling questions on the topics of production and women-led businesses. We look forward to a discussion with two influential producers who are challenging stereotypes and redefining roles both artistically and entrepreneurially: the multi-award-winning film producer Melanie Andernach (Made in Germany) and content producer Pocket Hazel.
Following the talk, there will be a reception at the festival centre in the Filmhaus Köln.
In cooperation with Sheroes run by the Mediengründerzentrum NRW
Prior to the discussion, we will be screening the latest production from Made in Germany: Eine Krankheit wie ein Gedicht by Jelena Ilić
Information and tickets
Melanie Andernach
Melanie Andernach hat sich mit der Produktion von Kino-Dokumentarfilmen einen Namen gemacht. Sie hat mit Filmen wie Schnee von Gestern (Yael Reuveny), Sieben Winter in Teheran (Steffi Niederzoll) und Vergiss Meyn Nicht (Fabiana Fragale, Kilian Kuhlendahl, Jens Mühlhoff) ein feines Gespür für die Umsetzung komplexer Stoffe bewiesen. Ihre Produktionen zeichnen sich durch eine besondere Präzision aus. Sie verlassen bei aller faktischen Analyse nie die empathische Ebene und dringen so zum Kern eines meist schwierigen politischen Themas durch. Dabei sind ihre Produktionen meist stark international ausgerichtet. So beinhalten ihre Filme Themen wie die Nachkriegszeit in Afghanistan (Nothingwood, 2017), den Bürgerkrieg in Somalia (Global Family, 2018) und Sudanesische Kinokultur (Talking About Trees, 2019).
Die in Bonn und Paris promovierte Filmrechtswissenschaftlerin fand über das Studium »Kreativ Produzieren« an der ifs Internationale Filmschule Köln zur Filmproduktion. 2007 gründete sie zusammen mit Knut Losen in ihrer Heimatstadt Köln die Filmproduktionsfirma Made in Germany. Ihre Expertise und Erfahrung gibt sie als Lehrerende an der KHM (Fernsehdramaturgie; Kreative Fernsehproduktion) und der ifs (Kreatives Produzieren) weiter.
Pocket Hazel
Die in Vietnam geborene Influencerin Pocket Hazel arbeitete bereits mit 15 Jahren auf Vorschlag ihres Vaters in einer Steuerberatung. Dieses frühe Interesse an Finanzbildung mag ein Grund für ihre mitreißende Leidenschaft für alles Finanzielle sein. Gleich zu Beginn ihres BWL-Studiums teilte sie ihre Expertise auf YouTube; mittlerweile erreicht sie 500.000 Abonnent*innen auf dem Kanal. Ihr Portfolio hat sie entsprechend ausgebaut, so beschränkt sie ihren Content inhaltlich nicht mehr auf rein finanzielle Themen, sondern verwebt weitere gesellschaftlich relevante Themen mit Popkultur, Alltagsbeobachtungen und einer großen Portion Humor. Ihre Bikulturalität ermöglicht ihr auch kritische oder erhellende Einblicke in verschiedene Kulturen, die mittlerweile ein fester Bestandteil ihrer Formate sind.
Pocket Hazel zog im Alter von 5 Jahren mit ihrer Familie von Vietnam nach Berlin, wo sie nach Abschluss ihres Abiturs Betriebswirtschaftslehre studierte. Neben ihren erfolgreichen Kanälen auf YouTube und Instagram arbeitete sie als Moderatorin für verschiedene Formate (2019–21 für das Jugendformat funk, ab 2022 für den Hessischen Rundfunk) und veröffentlichte 2021 ihr erstes Buch.