Club Fortuna: Gnawz Imaman

Club Fortuna: Gnawz Imaman

Club Fortuna

2017
Performance
Performances & Specials

Mit einer zwischen Privatleben und Öffentlichkeit angesiedelten Auffassung von Kunst sorgt der »Club Fortuna« gerne für Verwirrung. Gemeinsame Arbeiten heißen zum Beispiel Die Welt, Defensive und Maximale Lust. Es sind Episoden, die postironisch und humorvoll an alltägliche Herausforderungen und manchmal an Gesellschaftsentwürfe erinnern. Konsequent und vielschichtig spielt der Club in seinen performativen Gesten mit traditionellen Positionen künstlerischen Schaffens, spekulativen Begegnungen und offen formulierten Geschichten zum zeitgenössischen Weltgeschehen. Dabei gelingt es den drei Performerinnen, neben einer visuellen Ebene immer auch weltpolitische oder existenzielle Problemlagen aufzugreifen und ihre Rezipient*innen damit unmittelbar anzufassen.
In Dortmund lädt »Club Fortuna« zum großen Gala-Dilemma. Unter dem Titel Gnawz Imaman findet ein für alle zugänglicher Resilienz-Workshop statt. Es geht um Anfänge, Anschlüsse, Arschlöcher und natürlich auch Anfragen. Denn laut »Club Fortuna« ist Power-Factor-Correction viel mehr als nur der innere Schenkel und äußere Zügel. Geplant sind Einzel- und Alleinbehandlung auf Grundlage von Cholesterin. Dresscode: Admittanz.

Mit

Xenia Les- niewski, Julia Rublow, Sarah Sternat

Club Fortuna

Club Fortuna ist ein Kombinationspräparat bestehend aus Xenia Lesniewski, Julia Rublow und Sarah Sternat. Das Wirkungsspektrum liegt im Experimentierfeld zwischen Kunst, Gesellschaft und existenziell motivierter Lebenshilfe. Ihre Aktionen und Projekte wachsen aus sensiblen Auseinandersetzungen mit gegenwärtigen Entwicklungen, gesellschaftlichen Mechanismen sowie der kompromisslosen Bewältigung eines vielleicht depressiven Alltags junger Künstlerinnen. In der Gruppe geht es um eine Form von biografischer Grenzüberschreitung und den Transfer zwischen Innen und Außen des Paradigmas Kunst. Die performativen Situationen, Auftritte und gemeinschaftlich geschaffenen Werke hinterfragen akribisch die gegenwärtige Künstler*innenrolle sowie die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Verantwortung.